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Freizeitgestaltung bei Sprachreisen |
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Das Ziel einer Sprachreise ist für alle Teilnehmer gleich: Erlernen und verstehen einer fremden Kultur und Sprache. Doch zu den Sprachreisen gehört neben dem Unterricht auch die Ausgestaltung der Freizeit, ob nun zur Unterstützung des Unterrichts oder als Erholungspause. Die Bedürfnisse und Wünsche sind hier natürlich individuell verschieden. Grundsätzlich gibt es hier zwei Angebote: Entweder bietet der Veranstalter eine auf die Sprachreise ausgelegte Animation, oder dem Sprachschüler wird seine Freizeitgestaltung selbst überlassen. Häufig kann man zwischen den beiden Varianten wählen bzw. sie miteinander kombinieren. Die Art der Sprachreise ist da entscheidend: Die Planung für eine Business-Sprachreise unterscheidet sich natürlich von der einer Schülersprachreise. Gerade bei Jugendsprachreisen wird der Auslandsaufenthalt eher mit aufregenden Angeboten wie Strand-Parties oder gemeinsamen Ausflügen aufgelockert. Kulturelle Angebote finden sich hier natürlich auch, aber Besuche von Museen oder Galerien sind bei Erwachsenen-Sprachreisen häufiger. Oft werden Aktionen aber auch spontan durchgeführt und auf die individuellen Wünsche der Schüler ausgelegt. Wichtig bei alledem ist, dass der Veranstalter einen Rückzugsort für die Teilnehmer der Sprachreise bereitstellt. Der Wunsch nach Ruhe und Konzentration muss bei Bedarf erfüllt werden, und man sollte sich vorher informieren, inwiefern der Veranstalter dies bedacht hat. Gerade bei Intensivkursen freut man sich in seiner Freizeit mehr auf eine erholsame Pause, als auf die nächste Großveranstaltung. Nicht zu vergessen sind bei alledem natürlich die Finanzen. Manche
Angebote sind bei einer Sprachreise inklusive, andere können optional
gebucht werden, oder man kann sich vor Ort anmelden. Der Veranstalter
oder die Betreuer vor Ort können auch weitere Möglichkeiten
nennen, die man selbständig in Angriff nehmen kann, und wissen oft
auch, mit welchen Kosten man dabei rechnen muss. (Autor: Heiner de Wendt, Juli 2004) |